Aikido im TVB


Was ist Aikido bei uns?

Das Wichtigste: Aikido macht Spaß. Es macht Spaß, sich sportlich zu betätigen, mit Partnern zu üben, sich auch einmal privat auszutauschen, den Kopf vom Alltagsstress frei zu bekommen, mal richtig zu Lachen etc.

Das gibt es natürlich auch bei anderen Sportarten.

Was macht Aikido so besonders?

1. Wir kämpfen nicht. Es gibt keinen Gedanken an Sieg oder Niederlage. Wir haben keinen Gegner sondern unseren Übungspartner vor uns.
Es ist die Gewaltlosigkeit, die Aikido von anderen Kampfkünsten unterscheidet.
Aikido dient ausschließlich der Verteidigung. Der Gegner soll nur kontrolliert, nicht verletzt oder gar getötet werden.

Ai = Harmonie: harmonisches Miteinander, Harmonie der Bewegung

2. Es ist die Leichtigkeit, mit der Aikidotechniken ausgeführt werden können. Wir brauchen keine Muskelkraft.
Beim Aikido nutzen wir die Angriffsenergie. Der Schwung des Angreifers wird verlängert oder durch Kreis- bzw. Spiralbewegung umgeleitet und endet dann als Wurf- oder Haltetechnik.

Ki = Energie: geistige Kraft

3. Wir lernen keine Verteidigungstechniken, die in bestimmten Situationen angewendet werden sollen – beim Aikido gibt es auch nur Übungstechniken – sondern Prinzipien, die es uns ermöglichen mit einen Angriff intuitiv richtig umzugehen.
Das heißt: nach vorne auszuweichen, Schwachpunkte zu nutzen, die Angriffsenergie in die eigene Bewegung aufzunehmen, etc.

Do = Weg

Das ist ein langer Weg. Meister „fallen nicht vom Himmel“. Aber was macht das schon?! Wir wollen Aikido auch noch ausüben, wenn wir graue Haare haben. Vielleicht gibt es dann auch eine Seniorengruppe in Borghorst.
Aikido ist für uns Lebenseinstellung!


Was passiert in einer Übungsstunde?

Neben Aufwärm-, Muskelaufbau- und Mobilisationsübungen sind Atem- und Kitechniken (Entwicklung der eigenen Energie – Einklang von Körper und Geist) ein wesentlicher Bestandteil des Trainings.
Auch auf das Abrollen (Fallschule) wird großen Wert gelegt.
Danach kann es so richtig losgehen – Aikidotechniken – .
Zwischendurch trainieren wir auch traditionsgemäß mit Stock, Schwert oder Messer. Alles natürlich nur aus Holz.

Jedes Training ist auf das Alter und die individuelle Fitness der Übenden abgestimmt.

Jugendtraining mit Ruth

Erwachsenentraining mit Ruth

Jugend- und Erwachsenentraining mit Roswitha

 

Aikido für Kinder

Aikido schult das Körperempfinden und nimmt Kindern gleichzeitig die Scheu vor dem Körperkontakt mit Gleichaltrigen.

Im Aikido werden keine Wettkämpfe ausgetragen. Es kommt nicht darauf an zu siegen, sondern die Techniken so zu üben, dass beide Partner – Angreifer und Verteidiger – gleichermaßen etwas lernen. Im Vordergrund steht die Fähigkeit, sich auf den Übungspartner einzustellen und Rücksicht zu nehmen, um ihm nicht weh zu tun.

Der ständige Rollentausch zwischen Angreifer und Verteidiger zeigt den Kindern, was es heißt, körperlich bezwungen zu werden, wodurch sie lernen, ihr eigenes Verhalten einzuschätzen.

Aikido ist wegen der anspruchsvollen Bewegungsformen weniger geeignet, Kindern effektive Selbstverteidigungstechniken beizubringen. Die Selbstsicherheit, die im Training gewonnen werden kann, hilft jedoch, Konfrontationen zu vermeiden.