Karate

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Geschichte und Bedeutung des Karate Do’s

Übersetzt bedeutet das Wort Karate Do: der Weg der leeren Hand. Schon in diesem Wort wird der waffenlose Charakter der Kampfkunst verdeutlicht. Obwohl man den Ursprung nicht genau nachvollziehen kann, da es kaum Schriftstücke aus dieser Zeit gibt, ist man sich heute ziemlich sicher, dass das Karate auf den buddhistischen Mönch Daruma Taishi zurückgeht. Karate in seiner heutigen Ausprägung entstand auf der Insel Okinawa, 600 km südlich von der Hauptinsel Japans. Da dort im 15 Jahrhundert ein allgemeines Waffenverbot herrschte, erlassen von den damaligen Besetzern, mussten die Bewohner eine Waffenlose Form der Selbstverteidigung entwickeln. Diese bezeichneten sie als Okinawa-Te, woraus später Karate entstand. Allerdings wurde nur im geheimen trainiert. Erst 1924 verbreitete sich Karate über Okinawa hinaus, als Funakoshi (Begründer des Shotokan Stils) in Japan das erste Dojo eröffnete. Nach dem 2. Weltkrieg verbreitete sich Karate auch in den USA, bis schließlich in den 60iger Jahren auch in Deutschland die ersten Dojos eröffnet wurden. Unser Verein gehört zu dem Dachverband JKA(Japanese Karate Assoziation).

Training/Trainingsinhalte

Karate ist eine Kampfkunst der Waffenlosen Selbstverteidigung. Daneben ist aber auch eine Vervollkommnung des Charakters wichtig, Zitat von Funakoshi:“ Bevor du den Gegner besiegst, musst du dich selbst besiegen“. Ein wichtiges Merkmal der Shotokan Stilrichtung ist das Stoppen der Trefferwirkung kurz vor dem Gegner, was ein hohes Maß an Präzision und Körperkontrolle voraussetzt. Auch für die Fittness und Gesundheit ist das Training gut geeignet, da fast alle Muskelgruppen trainiert werden. Das Training setzt sich aus drei Grundelementen zusammen, dem Kihon, der Kata und dem Kumite.

Kihon(Grundschule):

Hierbei werden sämtliche Grundtechniken einzeln mehrmals wiederholt, wobei besonders auf korrekte Ausführung und Dynamik geachtet wird. Die Techniken bestehen meist aus Schlägen, Tritten oder Blocktechniken. Hierbei ist wichtig, dass alle Techniken möglichst schnell aber trotzdem stark abgeschlossen werden. Dabei sind das Einsetzen der Hüfte, die Atemtechnik, und der Wechsel zwischen Spannung und Entspannung besonders wichtig.

Kata( Form, Gestalt)

Das ist eine Form des stilisierten Kampfes gegen mehrere imaginäre Gegner. Hierbei gibt es eine festgelegte Form und Reihenfolge von verschiedenen Techniken. Wenn man die Kata mit mehreren Patern tatsächlich ausübt, als Kata Bunkai bezeichnet, stellt man fest, dass die Kata auch viele effektive Selbstverteidigungstechniken enthält.

Kumite (Freikampf)

Kumite ist ein freier Kamp mit einem Gegner, hierbei wird besonders das Distanzgefühl und die Fähigkeit des Abstoppen der Angriffe kurz vorm Gegner trainiert. Hierzu gibt es viele Vorübungen, wie das Sandon Kumite oder das Goron Kumite, indem man Schritt für Schritt lernt, dass richtige Distanzgefühl zu entwickeln und selbst starke Techniken kurz vorm Partner abzustoppen. Auch simulierte Selbstverteidigungssituationen(z. B. Abwehr von Messerangrifen) können hierbei geübt werden.

Hier noch einige Interessante Artikel zu Aspekten des Karatetraining von unseren VVereinsmitglied und Trainer Frank Winter im PDF Format:

 

     
   Kata Bukai Eine Anäherung  
     



 

     
   Kata Bunkai Prinzipien  
     



 

     
   Kata 2  
     



 

     
   Über die Kata  
     



 

     
   Überwindung von Grenzen  
     





Wenn ihr noch Fragen habt könnt ihr mich gerne kontaktieren(E- Mail: renedenkler@hotmail.com, egon310366@gmx.de), oder schaut doch einfach mal beim Training vorbei.